Vorschau
Foto: Hanna Retz
»where the fox lives«
05.06.26–11.07.26
Vrnissage: 05.06.26 um 19:00 Uhr
Sarah Marie Caroline Dahm, AnnieLuu Fischer, Beate Freier-Bongaertz, Michael Holtgrewe, Marvin Knopf, Wolfgang Meluhn, Matthias Poltrock, Jörg Spätig, Yasin Wörheide
Der Fuchs lebt ursprünglich in unterirdischen Bauten, die sich meist abseits menschlicher Siedlungen in waldreichen Gebieten befinden.In den vergangenen Jahrzehnten ist jedoch zu beobachten, dass Füchse zunehmend auch urbane und suburbane Räume erschließen und sich damit in die Nähe des Menschen begeben.Trotz dieser Annäherung bleibt ihr eigentlicher Lebensraum für die meisten Menschen verborgen.Begegnungen mit Füchsen erfolgen daher in der Regel punktuell und außerhalb ihres natürlichen Lebensraums.Vereinzelte Begegnungen können Neugier, Faszination, Ehrfurcht oder gar Angst auslösen.
Rund 20 Kilometer nordöstlich von Osnabrück, am Rande des Teutoburger Waldes, befindet sich in Borgholzhausen das Atelierhaus „DaunTown“.In der ehemaligen Daunenfabrik bilden acht Künstlerinnen und Künstler eine Ateliergemeinschaft. Abseits etablierter Ausstellungsinstitutionen entstehen hier kontinuierlich Werke unterschiedlicher künstlerischer Sparten.
Aufmerksames Kunstpublikum entdeckt regelmäßig einzelne Positionen der DaunTown-Künstler:innen in Ausstellungen in und um Osnabrück. Die Ausstellung „where the fox lives“ in der skulptur-galerie Osnabrück ermöglicht erstmals einen Einblick in das Werk aller DaunTown-Künstler:innen.
Die Ausstellung ermöglicht damit nicht nur die Begegnung mit einzelnen künstlerischen Positionen, sondern eröffnet zugleich Einblick in den bislang wenig bekannten Ort ihrer Produktion.
Außen:Raum:Innen
17. Juli bis 22. August 2026
Vernissage: Freitag, 17. Juli 2026, 19:00 Uhr
Merle Weigelt, Emily Witte und Jan van Triest
Räume sind weit mehr als bloße Abgrenzungen von Platz. Sie sind Spiegel unseres Miteinan-ders. Zwischen dem Schutz und der Intimität im Privaten und der Dynamik öffentlicher Orte formt der Raum unser Wesen. Doch auch wir wirken auf ihn ein – wir formen und gestalten ihn, können zu Schöpfer:innen unserer eigenen Räume werden. In der Ausstellung „Außen:Raum:Innen“ untersuchen Jan van Triest, Merle Weigelt und Emily Witte die feinen Linien zwischen inneren und äußeren, privaten und öffentlichen Räumen sowie deren Auswirkungen auf menschliche Dynamiken.
Spurenelemente
29.08.-03.10.2026
Vernissage 29.08.19:00 Uhr
Sandra Rolf, Lea Schwarzwald, Johanna Kempe
Die Ausstellung Spurenelemente erkundet Bereiche der Koexistenz von Mensch, Stadt, Natur und Material. Sandra Rolf, Lea Schwarzwald und Johanna Kempe setzen sich in ihren Arbeiten mit Materialbeziehungen, geteilten Räumen und dem Wechselspiel von Innen und Außen auseinander. Die Materialien der Spiegel-, Sand- und Soundarbeiten sprechen verschiedene Sinne an und laden dazu ein, erprobt zu werden. Sehen, Fühlen, Hören: flüchtige Momente geteilter Gegenwart werden erfahrbar gemacht.
Welche Spuren hinterlässt das Mit- und Nebeneinander im Einzelnen und im Kollektiv?
Kuratiert von Karina Giese



