Vorschau
Außen:Raum:Innen
17. Juli bis 22. August 2026
Vernissage: Freitag, 17. Juli 2026, 19:00 Uhr
Merle Weigelt und Jan van Triest
Räume sind weit mehr als bloße Abgrenzungen von Platz. Sie sind Spiegel unseres Miteinan-ders. Zwischen dem Schutz und der Intimität im Privaten und der Dynamik öffentlicher Orte formt der Raum unser Wesen. Doch auch wir wirken auf ihn ein – wir formen und gestalten ihn, können zu Schöpfer:innen unserer eigenen Räume werden. In der Ausstellung „Außen:Raum:Innen“ untersuchen Jan van Triest und Merle Weigelt die feinen Linien zwischen inneren und äußeren, privaten und öffentlichen Räumen sowie deren Auswirkungen auf menschliche Dynamiken.
Spurenelemente
29.08.-03.10.2026
Vernissage 29.08.19:00 Uhr
Sandra Rolf, Lea Schwarzwald, Johanna Kempe
Die Ausstellung Spurenelemente erkundet Bereiche der Koexistenz von Mensch, Stadt, Natur und Material. Sandra Rolf, Lea Schwarzwald und Johanna Kempe setzen sich in ihren Arbeiten mit Materialbeziehungen, geteilten Räumen und dem Wechselspiel von Innen und Außen auseinander. Die Materialien der Spiegel-, Sand- und Soundarbeiten sprechen verschiedene Sinne an und laden dazu ein, erprobt zu werden. Sehen, Fühlen, Hören: flüchtige Momente geteilter Gegenwart werden erfahrbar gemacht.
Welche Spuren hinterlässt das Mit- und Nebeneinander im Einzelnen und im Kollektiv?
Kuratiert von Karina Giese
Die Ausstellung „Nahtstellen“ widmet sich textilen Arbeiten innerhalb der zeitgenössischenKunstszene und versteht das Textile dabei nicht als Randmedium, sondern als eigenständige künstlerische Sprache. Lange Zeit galten textile Techniken als das Material häuslicher Unsichtbarkeit, produziert im Privaten, abgewertet als „Hausfrauenkunst“ oder als dekoratives Beiwerk. Was über Jahrhunderte Räume schmückte, Kleidung reparierte oder Familiengeschichten konservierte, fand im kunsthistorischen Kanon meist keinen Platz. Das Textile erfährt eine deutliche Neubewertung und etabliert sich zunehmend im Bereich der bildenden Künste. Textile Arbeiten sind Träger politischer Statements und beschäftigen sich mit Identität, Erinnerung, Care-Arbeit oder Konsum.
Über einen Open Call werden acht Künstler*innen ausgewählt. Vier Künstler:innen aus Osnabrück und der Region, vier weitere im Radius von 150km um Osnabrück herum (zum Beispiel Münster, Bielefeld, Oldenburg, Bremen). Gesucht werden Künstler:innen, die sich im Bereich der Textilkunst verorten und Werke, bei denen textile Verfahren sowohl klassisch als auch experimentell als Medium genutzt werden, um gesellschaftliche, persönliche oder räumliche Fragestellungen zu verhandeln.



